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Schloss Wrangelsburg

Eine erste Erwähnung fand die Gemeinde im 15. Jahrhundert. 1426 wurde er der Familie von Nienkerken (Neuenkirchen) verliehen. Damals noch unter dem Namen Vorwerk. Seinen heutigen Namen hat Wrangelsburg dem General Carl Gustav Wrangel zu verdanken, der von 1648 bis 1652 das Amt des Generalgouverneurs und Vizereichsadmiral in Pommern innehatte.

Das damals schon vorhandene Gutshaus von Christoph von Neuenkirchen ließ Carl Gustav Wrangel 1652 ausbauen und umbauen in ein Barockschloss. Dabei half ihm der bekannte Erfurter Baumeister Caspar Vogel. Heute finden sich leider nur noch Relikte dieses einst prunkvollen Gebäudes. Schon 1677 fiel das Schloss dem Krieg zum Opfer. Außer ein paar Mauerresten und zwei Sandsteinreliefe ist nichts mehr übrig, so dass der Rest der Phantasie des Betrachter übrig bleibt.

Die wechselvolle Geschichte spiegelt sich in den wechselnden Besitzern wieder. Sowohl die Familie von Putbus, als auch die Familie Normann galten zu verschieden Zeiten als Besitzer des Gutes. 1862 kam etwas Ordnung hinein, als der Wolgaster Getreidekaufmann v. Homeyer das Gut aufkaufte und 1878 das heutige Herrenhaus erbaute. Der See und der Landschaftspark im englischen Stil aus dem späten 19. Jahrhundert betten das Gebäude in eine malerische Umgebung ein. Die Sitzgelegenheiten laden ein, eine Weile rast zu machen und einmal abzuschalten. 1841 pflanzte der Oberförster Bernuth zu Versuchswecken zahlreiche Douglasien. Eine von diesen ist noch erhalten geblieben und gilt heute als die älteste Douglasie Deutschlands. Außerdem erhalten haben sich Blutbuche, Hängestieleiche, Zirbelkiefer und Pfeifenwinde.
In die Besitztümer der Familie von Kameke kam das Gut durch eine Erbschaft. Die Familie wurde dann nach dem 2. Weltkrieg enteignet und das Herrenhaus wurde von der sowjetischen Militärverwaltung übernommen. Es wurde eine Zeit lang genutzt als Körperbehindertenheim “Bethesda“ und später dann als Kinderheim bis 1996.

Heute wird das Gebäude von der Gemeinde genutzt, die es 1999 gekauft hatte, um auch einem weiteren Verfall entgegen zu wirken. Seit dieser Zeit, wird es in liebevoller Kleinarbeit immer wieder teilweise saniert. Und auch wenn es von außen noch in einem schlechten Zustand ist, so ist doch das 1. Stockwerk saniert und in einem tollen Zustand.

Das Schloss kann von Privatpersonen für eventuelle Feiern oder ähnliches nach vorheriger Absprache genutzt werden und bietet Platz für alle möglichen Zwecke.
Bedenkt man den Landschaftspark noch, der wegen seiner traumhaften Natur auch als Außenstandort der IGA Rostock 2003 ausgewählt wurde, so sind die schon bekannten kulturellen Veranstaltung, Ausstellungen und Trauungen im Schloss immer eine Reise wert.

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