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Herrenhaus Libnow - historischer Abriss:

  • 1168 erste Erwähnung des Ortes als slawisches Ribenitz, seit dieser Zeit mehrere Umbenennungen u. a. in Lebbnow, Lubbnow, Libnow. Besitzer seit dieser Zeit: Familie von Parsenow als Lehen der Krone Schwedens
  • 1792 Graf Friedrich von Bohlen; durch Erbschaft an Graf von Bismark-Bohlen
  • 1819 Erwerb des Gutes Libnow durch den Wolgaster Johann Friedrich Homeyer (1792-1841) von Friedrich Ludwig Graf von Bohlen
  • 1842 wurden die Söhne Johann Friedrich und Wilhelm Homeyer (1828-1903) Besitzer von Libnow, ab 1849 wird Sohn Wilhelm als Besitzer von Libnow genannt. Das Gut ist verpachtet.
  • 1862 Errichtung des heutigen roten Backsteingebäudes im Tudor-Stil durch den Anklamer Baumeister Drowatzky
  • 1865 Erhebung in den preissischen Adelsstand: Wilhelm von Homeyers
  • 1903 nach dem Tod von Wilhelm von Homeyers erwarb Herr von Sittmann das Rittergut
  • 1911 Eigentümer: Oskar Schmidt
  • 1913 Rittergutsbesitzer Professor Dr. Paul Silex, Berlin, dann ab ca.
  • 1922 waren die Brüder Gustav und Ludwig Samson im Besitz von Libnow
  • 1936 Zwangsverkauf des Gutes aufgrund jüdischer Abstammung
  • 1936 Gutsbesitzer in Pempau, Ostpreußen - Otto Hoene - kauft das Gut für Sohn Kurt. Dieser verunglückte auf Rückflug von Hochzeitsreise, daraufhin Verwaltung des Gutes durch Sohn Gerhard.
  • 1943 mit dem Tod von Otto Hoene erbt Tochter Dr. Elisabeth Hoene das Gut Libnow
  • 1945 Einmarsch der Roten Armee Enteignung des Herrenhauses. Bodenreform. Das Libnower Gutshaus wurde zur ersten Anlaufstelle von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten. Im Gebäude sollen sich zeitweise bis zu 30 Familien aufgehalten haben. Bis zum Ende der
  • 1970 er Jahre wohnten noch einige ehemalige Flüchtlinge im Haus. Erwerb des Herrenhauses durch einen Wittenberger Betrieb, anschließend Erwerb durch VEB Edelweiß Magdeburg (Textilreinigungs- kombinat) als Kinderferienlager. Außerdem im Haus: Eine Nähwerkstatt für die DDR-Kittelschürzen und Sitz öffentlicher Einrichtungen. Damit einher ging die Zerrüttung der Bausubstanz.
  • 1989-2000 Leerstand und existenzbedrohender Verfall
  • 1990 Haus mit einem Teil des Parks fiel an Treuhand Liegenschafts-Gesellschaft
  • 2000 Kauf des Herrenhauses durch Beate Quies und Siegmund Lorenz, Restaurierung und Rückbau zum Originalzustand.
  • Seitdem steht das Haus im Dienste der Kunst