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 Naturschutzgebiet Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff

Dass auch im Flachland umwerfende 360 Grad Panorama- Ausblicke möglich sind, werden Sie bei einer Wanderung ins NSG Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff spätestens auf dem Vogelbeobachtungsturm feststellen. Wenn in der herbstlichen Abenddämmerung tausende Wildgänse und auch Kraniche zu ihren Schlafplätzen zurückkehren und Blässgänse nochmals auffliegen, weil gerade ein Seeadler, auf der Jagd, das Gebiet überfliegt. Man muss schon sehr unromantisch veranlagt sein, um das nicht wirklich „umwerfend schön“ zu finden.

Seit 1990 ist das Gebiet zwischen Kooser See und Kooser Bucht Naturschutzgebiet, Europäisches Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet (Nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie). Somit bietet es vielen vom Aussterben bedrohten Arten einen Rast- und Schlafplatz. Hier finden Sie einen der größten Salzgrasland - Komplexe der deutschen Ostseeküste, Feuchtwiesen, Röhrichte und Spülsäume. Um die Natur auch weiterhin zu schützen sind nur der Außenstrand am Spülfeld Wampen und die angelegten Wege zu betreten.

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Um mit dem Rad von Greifswald zur Insel Koos zu kommen, bieten sich zwei Wege an:

 - Von Greifswald geht es durch Neuenkirchen über Leist II und Leist I nach Groß Karrendorf, von wo aus das Naturschutzgebiet erreicht werden kann (ca. 10 km).

 - Von Greifswald geht es wieder nach Neunkirchen. Nun geht es weiter Richtung Osten durch den kleinen Ort Wampen und zum Kooser Berg von wo aus Sie einen fantastischen Blick über den Bodden haben. Auf der ausgebauten Strecke erreichen sie Leist II und Leist I, es geht wieder über Groß Karrendorf zur Insel Koos (ca.14 km).

Falls Sie mit dem Auto anreisen: Hinter (östlich) Groß Karrendorf ist ein kleiner Parkplatz, von dort können Sie gut auf dem Fahrweg bzw. auch auf dem Deich zum Vogelbeobachtungsturm und weiter bis zur Insel Koos spazieren. Zur Karte

Ausgezeichnete Beobachtungsmöglichkeiten

bietet der Vogelbeobachtungsturm auf dem Deich. Hier kann der Besucher bei gutem Wetter über den Greifswalder Bodden u.a. bis nach Lubmin und Rügen sehen. Ornithologen können hier während des Vogelzugs bis zu 100.000 Blässgänse, 10.000 Graugänse, 6.000 Weißwangengänse, 40.000 Pfeifenten, 40.000 Eisenten und 30.000 Bergenten beobachten. Ferner rasten hier für einige Wochen bis zu 15.000 Goldregenpfeifer, 12.000 Kiebitze, 1.000 Alpenstrandläufer, 1.000 Kampfläufer, hunderte Zwergstrandläufer, Bruchwasserläufer und Sandregenpfeifer. Die Crème de là Crème der Küstenvögel erfreut sich für mehrere Wochen an dem Nahrungsangebot in den Windwatten und den Schlickflächen.

Ein imposantes Naturerlebnis auch für den interessierten Laien und natürlich den stillen Genießer!

 

 

 

 

 

 

Die Kooser Wiesen und die Insel Koos können aus naturschutzfachlichen Gründen nicht betreten werden. Von Mai bis Oktober und nach Absprache werden jedoch fachkundig geführte Exkursionen ins Gebiet angeboten.

Für nähere Informationen: Herr Abraham, Tel.: 039771/44190