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Hanshäger Bach und "Heithörn"

Für vorpommersche Verhältnisse fließt der Hanshägener Bach mit beachtlichem Gefälle durch das Dorf in Richtung Norden. Der windungsreiche Bachlauf durchbricht in einer schmalen, steilwandigen Erosionsrinne zwischen Hanshagen und Kemnitzerhagen eine kuppige, recht geschiebereiche Endmoräne. Deshalb wird dieser Abschnitt in alten Urkunden auch "Steinbach" genannt.

An ihm lagen 1280 vier Wassermühlen, denn der Bachlauf konnte leicht zu Mühlteichen aufgestaut werden wie z.B. an der Hanshägener Mühle.

Im Bereich der Talflanken ist streckenweise der Geschiebemergel angeschnitten, so dass sich die Vegetation deutlich  von der des Sandplateaus unterscheidet. Die Steilhänge erreichen eine Höhe bis zu 25 m. Auf einer Länge von 2 km (zwischen Hanshagen und Kemnitz) existiert ein Gefälle von 12 m; dieses "Energiepotential" war auch der Grund für die Errichtung der Hanshägener Wassermühle.Wegen seiner ökologischen Bedeutung wurde dieser Bereich bereits 1958 als Flächennaturdenkmal unter Schutz gestellt.

Quelle: Benthien (Hrsg.): Greifswald und sein Umland, 1968

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